Vor diesem Hintergrund entstehen meine Bilder, ich male Bilder für bestimmte Räume, Wände und Menschen,  Bilder
für persönliche Orte, für individuelle Lebensräume und Menschen.

Viele haben bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass so manches Bild unumstritten gut ist, dass man es aber
bitte nicht an den eigenen vier Wänden hängen haben möchte. Oder, sie stellen auf der Suche nach einem passenden
Bild immer wieder fest, dass es sehr schwer ist ein Geeignetes zu finden. Viele Komponenten beeinflussen meine
Inspiration, daher sind meine Bilder sehr unterschiedlich und vielseitig. Dennoch haben alle etwas gemein. Auffallend
ist erst mal, dass sie eher grossformatig sind. Allerdings erschlagen sie nicht durch ihr Format. Im Gegenteil ist ihre
Wirkung so, dass dem Betrachter ein kleiner Raum grösser und luftiger vorkommt.

Die Bilder schaffen Freiräume und Platz, sie sind anregend,  aber nicht aufdringlich. Man spürt das Bild mit dem Raum
und umgekehrt. Gleichzeitig geben sie dem Raum immer etwas Gemütliches und Wärmendes. Man soll sich wohl fühlen.
Die Bilder können die Menschen in ihrem Lebensraum in Ruhe lassen, können den Betrachter aber auch ansprechen,
zum Dialog einladen.   

Damit ich so ein Bild malen kann, gehe ich in die Räume und zu den Menschen, die gerne ein Bild haben möchten,
lasse alles auf mich wirken und komme ins Gespräch. Zur Wirkung eines Raumes gehört natürlich auch seine Größe
sowie Lichteinfall, auf welcher Seite eine Türe oder ein Fenster ist, ist er länglich oder quadratisch usw. Hinzu kommt
die Energie, die ein Raum hat.

Nun ergibt sich für mich die Frage, was fehlt diesem Raum an Wirkung, an Ausstrahlung bzw. was hebt seine
Besonderheit hervor? Mir ist wichtig, wozu der Raum genutzt wird, denn unterschiedliche Zwecke fordern auch
unterschiedliche Wirkungen und Inhalte. Ein Bild in einem Büro z.B. sollte nicht zu sehr ablenken und aufwühlen, aber
durchaus anregen, währen ein Bild in einem Schlafzimmer ganz anders wirken sollte.

Es wirken also die Leute, sowie der Raum bzw. die Leute in ihrem Raum und der Zweck. In diesen Momenten entsteht
das Bild als „inneres Bild“ in mir. Wenn ich nach Hause gehe, habe ich das Bild, so wie es genau aussehen soll,  bereits
fertig vor Auge. Im Arbeitsprozess wird dieses Bild zerpflückt und  in einzelne Arbeitsschritte aufgegliedert, ohne das
Gesamtbild mit seiner Wirkung zu verlieren. Schritt für Schritt gehe ich vor bis zu dem Moment, an dem ich sage:
„So, fertig, jetzt habe ich hier vor mir die Veräusserung meines inneren Bildes, genau so soll es sein.“
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„Genauso wie Bilder Stimmungen beeinflussen, so beeinflussen auch Räume
und Menschen die Wirkung eines Bildes.“